Das Buch-Projekt

Um ein Buch mit den Fotografien aus der Zeit, als das Corona-Virus die Stadt Hamburg lahmlegte, zu realisieren habe ich mit vielen Menschen wegen der Finanzierung gesprochen. Da ich als Selbstständiger leider auch nur über begrenzte Mittel verfüge, bitte ich Sie/Euch, mir mit Spenden behilflich zu sein. Jede Spende ist willkommen.

 

Dafür gehe ich selbstverständlich und gern auch ins Risiko, doch je mehr Geld durch Spenden (spende@corona-nights.de) zusammenkommen, desto eher kann ich das Buch so herausbringen, wie ich es mir vorstelle. Die Idee zum Projekt, das Design des Buches und der Website - und natürlich die Fotos - habe ich selbst erstellt und somit fallen hierfür keine Kosten an.

 

 Warum dieses Projekt und wofür die Spenden?

Unterstützung benötige ich für die Produktion (Druck) und den Vertrieb, denn das kann ich nicht selbst gewährleisten. Ich habe einzelne Firmen, die auf den Fotos zu sehen sind, angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Auch meine privaten und geschäftlichen Kontakte habe ich angeschrieben. Neue potentiellen Investoren und Partner*innen, ob Presse oder Firmen, sind natürlich herzlich willkommen (partner@corona-nights.de). Dazu möchte ich auf einer Crowdfunding-Plattform (gofundme.com) das Projekt vorstellen und hoffe auf eine Realisierung um den ersten und besonderen Nächte der Coronavirus-Pandemie in Hamburg eine bildliche Erinnerung zu setzen.

 

Ich habe alle Kanäle, die mir zur Verfügung stehen, aktiviert und im folgenden Selbstgespräch habe ich einige Motive aufgeführt, warum ich glaube, das es sich lohnt mein Projekt zu unterstützen.

 

Herzliche Grüße

Tim Oehler

 

PS: Der Film etwas weiter unten zeigt einige Stadtausschnitte, die ich während der Nächte, in denen ich unterwegs war, gefilmt habe.

 

Warum dieses Buch?
Da gibt es mehrere Beweggründe. Zum einen ist das Thema Nacht in der öffentlichen Wahrnehmung in meinen Augen unterrepräsentiert und ist ohnehin auch vor der Corona-Krise mein Liebstes gewesen. Zum anderen zeigt die Nacht noch einmal deutlicher wie leer die Straßen und Orte der Stadt tatsächlich waren. Ich habe noch nie erlebt, dass ich beispielsweise auf dem Horner Kreisel stehe und Langzeitbelichtungen machen kann, ohne dass auch nur ein Auto kommt.

Wieso ist die Nacht so entscheidend? Wären die Aufnahmen am Tag nicht genauso eindringlich gewesen?
Das glaube ich nicht. Ich bin sowieso ein Nachteule. Immer schon. Und ich empfinde die Nacht im Vergleich zum Tag erhabener. Ich finde das bunte Licht, in das die Stadt dann getaucht ist, interessanter. Es verändert in meinen Augen den Charakter der Umgebung. Außerdem ist der Eindruck insgesamt friedlicher. Ohne die hektischen Menschenmassen ungleich mehr.

Das hört sich so an, als wärest Du ein Misanthrop...
Das würde ich so nicht sagen. Aber wäre diese Pandemie vor 50 Jahren ähnlich verlaufen? Ich glaube nicht. Dass unsere globalisierte Welt ausgerechnet von einem Virus lahmgelegt wird, ist bestimmt kein Zufall. Wenn alles vernetzt ist, geht auch alles zusammen baden. Dieser Erreger nutzt unsere Gewohnheiten aus. Unsere fast unbegrenzten Möglichkeiten des Reisens und des Lebens werden uns zum Nachteil. Jetzt fallen wieder Grenzbäume und jeder Staat versucht, seine eigenen Lösungen zu finden. Ein Zurück zu der Zeit vor der Krise ist aus meiner Sicht schwierig – und auch überdenkenswert.

Wie meinst Du das?
Ich finde zum Beispiel richtig, was Frank-Walter Steinmeier gesagt hat. Sinngemäß: Dass schneller, weiter, höher ein Irrtum war und wir geglaubt haben, unverwundbar zu sein. Das ist doch mal eine Erkenntnis, aus der sich etwas machen ließe. Ebenso die Erkenntnis, dass das vorher stark strapazierte Wort Solidarität plötzlich einen erlebbaren Sinn bekommt. Bleibe ich nicht zu Hause, gehe ich fahrlässig gegenüber anderen Menschen um, die Schutz benötigen. Viele haben das beherzigt und das ist die richtige Richtung. Viele Freunde und Bekannte haben mir gesagt oder geschrieben, dass das Virus etwas mit uns macht. Das finde ich auch. Es macht mich achtsamer im Umgang mit anderen. Aufmerksamer. Wenn die Sinne geschärft sind, erkennt jeder mehr. Die Frage ist nur, wie lange diese Sensibilität anhält.

@ 2020 Tim Oehler                   Impressum

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